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Häuser bauen mit dem Dachs - bastel deine Vorstellung vom Leben

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Die philosophische FrageWozu bin ich hier? Was ist der Mensch? Was ist gut und was ist böse? Alles Quatsch, die entscheidende Frage (first world problem?!) ist doch: Wie groß muss mein Haus sein, wo sollte es stehen und wie richte ich es ein? Das ist Anthropologie 2018 - und der Dachs bekommt prompt eine Aufgabe dazu. 
Die AufgabenstellungKreiere ein Haus aus Pappkarton. Andere Leute basteln Puppenhäuser, aber für einen Dachs reicht das nie und immer. Gerade unser bescheidener Dachs weiß, was er braucht: Eine Kleinstadt. 
In freier Wildbahn sieht das so aus„Der Dachs gräbt sich im Waldboden einen Bau, der meist größer als beim Fuchs ist. Dachsbaue können Jahrzehnte alt sein und enorme Ausmaße mit mehreren Etagen annehmen. Dachse gehen gern in die Tiefe. In etwa fünf Meter Tiefe liegt der Wohnkessel, der über zahlreiche Gänge mit der Oberfläche verbunden ist. Diese Gänge dienen der Luftzufuhr und als Ein- und Ausgänge. Im Gegensatz zum Fuchs polstert der Dachs den Kessel seines Baues mit…

Wenn es Scheiße läuft... Gefühle malen in der Kunsttherapie

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... dann ist das wohl so. Du hättest die Möglichkeit, ein solches Bild zu malen. Das ist nicht sehr dekorativ, entspannt aber ungemein. Laut Scheiße schreien geht auch. Beides in Kombi: Kunst-Happening. 

Danach gehen der Dachs und ich ins Scheiße-Museum. (Ja! Das gibt es in Echt! Das ist Minimum so bekloppt wie die Dachs-Ausstellung hier). 

Wenn es Scheiße läuft und Du wirklich dringend professionelle Hilfe brauchst, klick unbedingt hier!

Ansonsten sagen wir es mit des Dachses altem Kumpel Mozart: 

"Ich hoffe nicht, dass es nötig ist zu sagen, dass mir an Salzburg sehr wenig und am Erzbischof gar nichts gelegen ist und ich auf beides scheiße." (Ist mal ne Ansage, oder?)

Referenz: https://beruhmte-zitate.de/zitate/123796-wolfgang-amadeus-mozart-ich-hoffe-nicht-dass-es-notig-ist-zu-sagen-dass/

Gefühle malen?
Das ist natürlich eine gute Idee in der Kunsttherapie. Ideal dazu ist ein Atelier oder ein Platz im freien. Aber auch wenn Du mehr der "In-dich-rein-Fresser" bist, kann…

Die Welt aus den Fugen in Acryl - mal anders

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Die Story hinter dem Bild....Dieses Bild erzählt eine Geschichte. Soll es jedenfalls, die Geschichte ist nicht fertig. 

Der Plot sieht so aus, dass da mal ein kleiner Dachs war, der ganz alleine war. Im Laufe seiner einsamen Reise trifft er viele andere Dachse und lernt, mit diesen in Rudeln zu leben, die ihm Geborgenheit spenden. Leider ist keines davon sein Rudel. Er kommt schließlich auf die Idee sich selbst ein Rudel aufzubauen, was ihm mit viel Einsatz auch gelingt. Im Laufe der Zeit wird dem Dachs sein erschaffener Bau zu eng vor lauter Rudel, die Angst vorm Alleinsein hindert ihn allerdings daran, einen eigenen Bau anzulegen. Die anderen Dachse werden bei seinen Versuchen, Raum für sich zu gewinnen immer fordernder, bis schließlich eine Entscheidung fällt: Alle Dachse müssen weg. Ein zäher Kampf mit vielen Widerständen beginnt....

Wenn das mal nicht klingt, wie die Ankündigung eines Spitzen-Dachsfilms! 

Das Copyright liegt beim Dachs ... irgendwann erscheint sie, die Story. 

Bis da…

Melonenkuchen ohne Melone vor 6 Wochen vom Boss

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Kurze Beschreibung genügt: Im Hintergrund sehen wir eine Melone, die aussieht, wie ein Kuchen. Und vorne ist der Kuchen, der aussieht, wie eine Melone. Oder so ein Schwein von den Angry-Birds. Welcome Back to the Boss. 

Ist Kuchen Kunst?Ich muss doch sehr bitten, na klar. Klicke auch diese Links für mehr Kuchenkunst...

Der Kuchen ist der Kuchen ist der Kuchen

Kuchen à la Mondrian

Kuchen von der Kreativ-Messe Berlin



Du fragst Dich, wo Du hier gelandet bist? Zu Recht. Aber es könnte der Beginn einer langen Kunsttherapie mit dem Dachs werden.

Illusion des Dachsbaums

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Mal wieder ein irrer Baum...Die gibt es ja öfter in diesem Blog. Und sie haben verschiedene Funktionen. 
Hier z.B. als Schutz vor dem Burnout, wenn alles zu viel wird. 
Oder als diagnostischer Helfer für Hobbypsychologen. 
Oder als Auslöser einer fiesen Dendrophobie
Starrende Bäume gibt es immer wieder. 
Den Baum der Erkenntnis gibt es ja auch noch. 
Also Bäume gehen immer. 


Was kann dieser Baum?der ist besonders verrückt, denn er kann sich als Dachs verkleiden. Gehe zwei Meter zurück und kneif die Augen ein bisschen zusammen. Siehst Du ihn? 


November bei Netto

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November ist Einkaufszeit. Und herrlich, hier kann sich der Dachs endlich mal einem seiner Lieblingsthemen widmen, die immer wieder zu kurz kommen:
KaufsuchtOniomanie - das schicke Dachswort für Kaufsucht - bezeichnet das zwanghafte Konsumieren von Gütern und Dienstleistungen.Um die es allerdings nicht geht, sondern allein um die Handlung des Kaufens. Der immer wiederkehrende Drang Dachskram (Halstücher? Handtaschen?) zu kaufen, die man nicht wirklich benötigt ist leider gesellschaftlich akzeptiert. 
Das Spektrum typischen pathologischen Kaufverhaltens ist breit gestreut. So wird von täglichen und episodischen Kaufattacken, vom Kauf ganz spezieller und multiplen Käufen gleicher Waren, vom Kauf unnötiger und sinnloser Dinge sowie vom Kauf von Geschenken für andere Personen, vor allem für nahe Bezugspersonen, sowie von Selbstgeschenken berichtet. Beschrieben werden auch das Kaufen und anschließende Horten der Waren, die Rückgabe des Kaufguts oder seine Weitergabe an andere Personen. Mitu…

Winterzeit einläuten mit dem Dachs

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Das ist unsere Dachsuhr. Die verheimlicht einem immer ein bisschen wie spät es genau ist, damit man sich nicht vom Diktat der Zeit das Leben versauen lässt. Mittendrin sitzt der Dachs

Grundsätzlich steht er nicht so sehr auf Zeitumstellungen und Stress und so, aber das Umstellen der Uhr auf Winterzeit ist eine besondere Sache für den Dachs: Weil er sie nämlich einfach gerne unterlässt. Er fühlt sich pudel- äh - dachswohl, wenn seine Uhr einfach mal komplett falsch geht. Nämlich die obligatorischen 10 Minuten vor - sonst käme der Dachs womöglich immer 10 Minuten zu spät - und gerne auch noch eine Stunde vor, so dass der Dachs sich mehrfach am Tag darüber freuen kann, dass er einfach mal eine Stunde geschenkt bekommen hat. 

Siehe dazu auch: Sommerzeit - I hate (von und mit dem Dachs)

Du fragst Dich, wo Du hier gelandet bist? Zu Recht. Aber es könnte der Beginn einer langen Kunsttherapie mit dem Dachs werden.

Warum trinken Künstler?!

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Gehört das so? Müssen Künstler trinken? Nein, sagt Barbara Willimann von der Zürcher Fachstelle für Alkoholprobleme. Sie hat ein Interview gegeben:

Wer sind die (gefährdeten) Berufsgruppen?
Besonders gefährdet sind beispielsweise Freiberufler und Selbständige. Dazu gehören etwa Medienschaffende und auch Künstler wie Schriftsteller, Musiker und Schauspieler. Personen, die selbständig sind, haben oft keine geregelten Arbeitszeiten, kein geselliges Arbeitsumfeld, und damit fehlt ihnen die soziale Kontrolle. Diese kann aber sehr wichtig sein.
Können Sie ein Beispiel nennen?
Wenn jemand häufig Alkohol konsumiert, merken dies oft die Arbeitskollegen. Trinkt zum Beispiel der Kollege schon am Morgen oder in der Mittagspause ein Glas Bier, bleibt das selten unbemerkt. Freiberufler sind unter Umständen allein zu Hause, und niemand erkennt den risikoreichen Alkoholkonsum.
Ist auch berufliche Unsicherheit ein Grund für Selbständige, zu trinken?
Ja, eine ungewisse berufliche Zukunft, unsicheres Gehalt …

Hast Du die Naturkatastrophen im Griff?

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Der Dachs, der verrückte OptimistGestern hat der Dachs mir erzählt, dass er schon viel ruhiger geworden ist - heute malt er dieses Bild und macht sich damit komplett unglaubwürdig, nicht?
Allerdings muss man ihm zu Gute halten - er gibt sich Mühe. Leider umgibt er sich gerne mit Menschen, die hin und wieder auf die Palme gehen. Palmen, Sommer, ist ja auch schön, ne, und so ne Explosion deutet er auch gerne um in ein leidenschaftliches Feuerwerk...

Ein Leben für den DachsblogIch befürchte, dass der Dachs da eine kleine Ausrede sucht, aber bitte: Er sagt, er muss den Bloglesern ja auch was bieten. Was bringt uns eine öde Kiefer, wenn man persönlich Bäume kennt, die einen mit fiesen Fratzen anstarren und wie eine riesige Hand in den Tiefen des Waldes lauern? Und fährt man nicht mal lieber durch so einen Baum als immer auf den geteerten Straßen? Es passieren im Leben Katastrophen. Man muss damit leben. 
PS: Mit dem Alter wird man vielleicht ruhigerBehauptet ausgerechnet der Dachs, der ja jed…

Unterwegs in der U8 - Gedicht gekauft für 50 Cent.

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Aber!Warum setzen sich Menschen, die Gedichte verkaufen oder ungewöhnliches Liedgut eigentlich immer zu mir? Ich schätze es liegt am Dachs


Zu diesem spontanen Kunstprojekt gehört der Test der vielseitigen Verwendbarkeit unseres frisch erworbenen Gedichts. Ich liege neben den Versuchen, steht da, ok. Und der Zettel macht sich verdammt gut, um damit eine Hälfte des U-Bahnfernsehers zuzuhalten.  



Tatsächlich besteht aber auch verdammt krass die Möglichkeit, den Zettel einfach unter den Fernseher zu halten. In diesem Fall profitiert man vom Vorteil, dass beide Televisionsgeräte zu sehen bleiben. 


Unser Gedicht widmet sich einer Form der Unendlichkeit mit den Worten "Ueberlebenslanghinaus, zwischen" und zeigt zugleich die Abneigung gegen Umlaute. Das schreit nun förmlich nach einer etwas unschärferen Fotografie.


Um die Verweirrung zu verstärken, zeigt das Folgende Bild neben dem Gedicht auch die mit Brandenburger Toren beklebten Scheiben der U-Bahn und den vermeintlichen Ausblick i…

Hey, Dr. Sommer-Dachs... wie geht Selbstverwirklichung im Beruf?

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Der Dachs, Dein Freund und Helfer!Willkommen im BeraterInnenzimmer des Dachses mit Binnen I. Er hat einen Stapel ausrangierter Zeitschriften mit einem Gürtel zusammengezurrt, der den Chefsessel ersetzen soll, auf dem er sich aber natürlich wähnt, während er Tipps gibt. Er blättert wichtig in seinem höchstpersönlichenBuch der guten Tipps. Um mein liebes Blog-Publikum profitieren zu lassen, präsentiere nämlich ich unter dem Tag "Dr. Sommer-Dachs" zuweilen gute Tipps vom Dachs. Und wer sich an die hält, der ... ja der... hat's gepackt. In welche Richtung er/sie/hen unterwegs ist, das wissen wir nicht. Ist ja individuell, für wen Ratschläge so passen. 
Das gute andiesenPsychotipps ist: Man kann sie nicht hören. Höchstens im eigenen Kopf. Denn man muss sie sich denken, wenn man sich die Bilder ansieht. Also, Bühne frei für Deine inneren Stimmen. 




Was ist denn nun, Dachs, wo bleibt die Beratung?Nun verrät der Dachs (hoffentlich) wie das laufen soll mit der beruflichen Selbstverw…

Himmel über Berlin - unspektakulär, aber schön

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Imagine there's no heaven, above us only Sky (John Lennon)Mal ganz ehrlich - wieviel Imaginationsfähigkeit braucht ihr dafür? 

Gegenteil von Google-Satellit 
Wer jetzt an den gleichnamigen Wim Wenders Film gedacht hat, war schief gewickelt, so wie die Bilder das schon aus sich raus sagen (aha, wie doppeldeutig). Wir sehen hier den Ernst-Reuter-Platz in Charlottenburg und die Naunynstraße in Kreuzberg aus einer anderen Perspektive. Die irgendwie in vielerlei Hinsicht reizvoller und freier erscheint als -äh - andersrum. Andersrum, das wäre dann das Luftbild von Google. 



Fiese Heilkunst anno tubback....

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Früher war mehr Lametta
Seht unsere liebsten Museumsfunde an - auch aus dem Technoseum in Mannheim mal wieder. Wenn Dr. Dachsius Melesius in seinem Kittel mit dem meterlangen verlausten Bart um die Ecke kam, da konnte man sich noch freuen: Hey, der nimmt jetzt gleich sein Köfferchen raus, sterilisiert seine rostigen Messer kurz mit den warmen Suppenresten vom Abendessen und setzt Dir flugs ein neues Glasauge ein. 
Nebenbei kannst Du auch gleich auf diesem schönen gepolsterten Stuhl entbinden, aber nicht abhauen, sonst schneidest Du Dich am Drahtseil. 



Wolltest Du Kunst sehen?
Naja, das war heute mal eine andere Form der Kunst. Heilkunst. Wurde inzwischen professionalisiert, zur Freude aller, die nicht gerade in Ermangelung ernsthafter Leiden auf die Schulmedizin schimpfen. Und das zeigt uns, welche Vorteile es auch haben kann, wenn man zugunsten bestimmter Standards die künstlerische Freiheit ein bisschen einschränkt. Und da wären wir wir doch wieder genau bei unserem Psychothema. Muss ni…

Hambacher Forst und wie alles zusammenhängt

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Der Baum 
Zu fällen einen schönen Baum,
braucht's eine Viertelstunde kaum.
Zu wachsen, bis man ihn bewundert,
braucht er, bedenkt es, ein Jahrhundert.

Eugen Roth



Oktober und Halloween

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Halloween (Aussprache: /hæləˈwiːn, hæloʊ̯ˈiːn/, deutsch auch: /ˈhɛloviːn/, von All Hallows’ Eve, der Abend vor Allerheiligen) benennt die Volksbräuche am Abend und in der Nacht vor dem Hochfest Allerheiligen, vom 31. Oktober auf den 1. November. Dieses Brauchtum war ursprünglich vor allem im katholischen Irland verbreitet. Die irischen Einwanderer in den USA pflegten ihre Bräuche in Erinnerung an die Heimat und bauten sie aus. Im Zuge der irischen Renaissance nach 1830 wurden in der frühen volkskundlichen Literatur eine Kontinuität der Halloweenbräuche seit der Keltenzeit und Bezüge zu heidnischen und keltischen Traditionen wie dem Samhainfest angenommen. Bis heute werden entsprechende Mutmaßungen des Religionsethnologen James Frazer zitiert.
Seit den 1990er Jahren verbreiten sich Halloween-Bräuche in US-amerikanischer Ausprägung auch im kontinentalen Europa. Dabei gibt es deutliche regionale Unterschiede. So vermischten sich insbesondere im deutschsprachigen Raum heimatliche Bräuche w…

Hey Dr. Sommer-Dachs... wie bleibe ich mir selbst treu?

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Dr. Sommer-Dachs, Dein Experte, ist für dich da!
Darauf antwortet der Dachs sehr gerne. Als Experte für Alles fällt es ihm meistens gar nicht so schwer, sich da selbst treu zu bleiben, denn wenn er gerade jemand anders ist, sagen wir Superman, Taxifahrer, Bäcker oder ein Angsthase, dann bleibt er ja zumindest seinem alter Ego treu. Und Experte ist er wie gesagt immer, da ist das einzige, worin man sich treu bleiben muss, anderen Menschen zur falschen Zeit und/oder am falschen Ort mal eben kurz die Welt zu erklären. Er blättert in seinem höchstpersönlichen Buch der guten Tipps
Um mein liebes Blog-Publikum profitieren zu lassen, präsentiere nämlich ich unter dem Tag "Dr. Sommer-Dachs" zuweilen gute Tipps vom Dachs. Und wer sich an die hält, der ... ja der... hat's gepackt. In welche Richtung er/sie/hen unterwegs ist, das wissen wir nicht. Ist ja individuell, für wen Ratschläge so passen. 
Das gute an diesen Psychotipps ist: Man kann sie nicht hören. Höchstens im eigenen Kop…

Pflanzen - stylisch, individuell und nervig für Dich.

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Habt ihr seltsame Angewohnheiten?
Habt ihr euch schon mal Gedanken gemacht, wie es wäre in einer Welt zu leben, in der nicht nur Menschen und bestimmte Dachse sprechen, sondern auch Pflanzen?

(Wer jetzt gleich an Drogen denkt ist hier falsch und guckt sich besser den bunten Dachs hier an). Also mein Sohn hat diese Pflanzen, die haben auch Namen, die ich hier aus Pflanzendatenschutz nicht nennen kann. Ja, und so kam die Inspiration zu diesem Werk hier. 

Wer seid ihr überhaupt?!Oben links im Bild: Suki, eine Sukkulentin, die nie genug kriegen kann. Dauernd wachsen neue Äste, Blätter und alles mögliche, bedenklich entstehen dicke Zweige, bald hierhin, bald dorthin, obwohl die Pflanze eigentlich unauffällig aussehen will. Es gelingt gar nicht, es gibt einfach kein Limit, und am Ende wird der Pflanze schwindelig wie einer der Zypressen auf einem Landschaftsbild von Van Gogh. Loslassen, und sei es nur mal wenigstens von der Suche nach der Weltformel, ist meist nicht drin. Kontrollierter Rausch…

Dachs findet immer was auf seinem Weg.

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Wenn der Dachs spazieren geht...
dann ist meistens was los. Er sucht und findet nämlich Inspiration. (siehe auch: Inspiriert werden zur Kunsttherapie). Und wenn man neugierig guckt, findet man eigentlich auch immer was. Und in Kreuzberg findet man meistens Zeug, was andere vor die Tür gestellt haben, die fertig inspiriert sind. Die können dann weiterziehen und müssen ausmisten. Der Dachs guckt neugierig in die Bücher - und ich muss die dann ins Regal stellen. 

.... ist das auch anregend für alle Sinne...
Inspirative Gedanken -
nix zu danken. 
Einfach nur Wörter-
ich erörter'
das banale Leben. 
So isses eben. 
... und hier die Buch-Rezensionen
"In Malerei, Skulptur und Zeichnung lässt sich derzeit eine Auseinandersetzung mit den richtungsweisenden Ausdrucksformen vom Beginn des 20. Jahrhunderts beobachten. Insbesondere Konstruktivismus und geometrische Abstraktion werden als Referenzen herangezogen — etwa das Arbeiten mit geometrischen Grundelementen, wie Dreieck, Quadrat und Kreis, ode…

Der Stoff, aus dem die dachsigen Träume sind

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Der tolldachsige PatschDer Dachs hat zwei linke Krallen. Und einen Traum. Wie schön wäre es, wenn er nähen könnte? Die Ideen umsetzen, die er beim Anblick von Stoffen und alten Klamotten hat. 
Ein wahrer Dachs ist ein Macher, ein Held: Er geht in den Nähkurs und lernt nähen. 

Eine stilvoll bis individuell gekleidete Dame, nennen wir sie Hannahminna-Lenasophie, wird ihm beibringen wie es geht. Vom bügeln über das Zuschneiden, das Einfädeln bis hin zur Bedienung der Nähmaschine. Hannahminna-Lenasophie wird zwischendurch telefonieren, und während sie kurz ihre spitzen Finger von den feinen Garnen und Zwirnen nimmt, um vorsichtig in ihrem selbst filigran bestickten Terminkalender zu blättern, wird der Dachs das Interieur des ganzen Näh-Ladens zerstören. Weil die zwei linken Krallen nämlich bleiben. Aber immerhin hat er gesehen, wie es gehen würde, wenn er Geschick hätte. Und mit Unterstützung hat er ein paar schöne Taschen genäht, das muss man ihm jetzt auch mal lassen, dem Dachs. 

Der dreis…

Hey, Dr. Sommer-Dachs... wie werde ich natürlicher?

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Stadt-Dachse und Couch-potatoesDer Dachs schwingt gerne große Reden, insbesondere wenn er mit dem gemeinen Walddachs aus irgendwelchen dünn besiedelten Gebieten ohne schöne Landschaft zusammen ist. Ich will jetzt nicht sagen, wo das ist, sonst fangen die Leute aus dem Ruhrpott oder dem Saarland (check out: Kindheit in Saarbrücken) oder Nordschwaben wieder an zu erzählen, was man bei ihnen alles dolles erleben kann. Also, so ein Berliner Stadt-Dachs erzählt jedenfalls gerne von den mannigfaltigen Möglichkeiten, mitten in Berlin Natur zu erleben. Von den fast 200 km Fahrwasser, über das man schippern kann, den rund 15.000 Enten, denen man dabei begegnen kann und den 1700 Brücken, die man dabei unterfährt. Von den 1800 Sonnenstunden im Jahr. Und von den 2500 Parks, in die man sich legen kann, und den fast 29.000 Hektar Wald, und da ist noch nicht mal der zu Brandenburg gehörige Stadtrand dabei. Natürlich redet er auch davon, dass Berlin mehr Museen als Regentage im Jahr hat, und man so p…

Dachse, Dachse, nochmal Dachse.

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Dachse sind schönIch schreite dahin. Vor mir ist Schönheit. Hinter mir ist Schönheit. Über mir ist Schönheit. Ringsum ist Schönheit. Meine Worte werden voll Schönheit sein. Ich werde ewig leben in Schönheit. Der Schönheit der Dachse.
(Indianische Weisheit)


Fünf Minuten Orange

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Manche Leute sehen ja gerne rot. Das soll gar nicht so besonders gut sein für den Kreislauf, weshalb ich mir überlegt habe, einfach mal orange zu sehen. 
Wenigstens mal 5 Minuten lang, auf dem Weg zur U-Bahn. Und es ist wie mit den schwangeren Frauen, den seltsamen Modetrends oder sonstigen Themen: Hat man sie erstmal als Thema, sieht man sie überall. 
Selektive Wahrnehmung heißt das, meint der Dachs.
 Also mal Bahn frei – Orange is the new Red.