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Hingucker

Verdrängte Störenfriede stiften Unfrieden 

Verdrängen ist für die meisten Dachse eine einfache Übung. Ein kleiner, feiner psychischer Abwehrmechanismus, sinnvoll von der Natur eingerichtet. Und der Oberdachs hat festgelegt, wann das Gesunde daran endet. Also: Nachrichten und die eigene Sterblichkeit ausblenden ist normal, den Stapel Rechnungen und das gestörte Verhalten einfach nicht sehen ist ... Kacke. Pathologisch wird es dann, wenn die Verdrängung krank macht. Denn die verdrängten Sachen sind ja nicht wirklich erledigt, sondern sie liegen im seelischen Untergrund. Von dort aus treiben die Scheißerchen dann ihr Unwesen. Sie verursachen Kopfschmerzen, Schwindel, Panikattacken, Depressionen, seltsames Verhalten, Essstörungen und alles, wonach ihnen ist. 
Was hilft? Augen auf. Finde die Dinge, die du verdrängst. Nicht so einfach, denn du hast sie ja verdrängt. Richtige Detektivarbeit eigentlich. 

Wo musst du gucken?

Im Idealfall findest du die Dinger da, wo du sie schon vermutet hast. Nämlich da, wo irgendwas unerklärlicherweise nicht rund läuft. Vielleicht hast du ständig Geldprobleme, bist zu dick oder hast seltsame Freunde. Aha! Da könnten sich schon mal erste Spuren finden. Siehst du sie? Wirst du sauer und sagst: Das hat nix damit zu tun? Dann könnte erst recht was dran sein. 
Wie du dich von da aus in die Tiefe gräbst, das erzählt der Dachs Dir ein anderes Mal. 

Bis dahin: Check diese Kunstwerke, um zu verstehen, um was es geht: 
Ebenen der Psyche - was gibt es da so?
Psychogene Sehstörungen
Systemische Aufstellung des Unterbewussten
Kunststherapeutische Analyse
Alte Muster

Und viele mehr...

Du fragst Dich, wo Du hier gelandet bist? Zu Recht. Aber es könnte der Beginn einer langen Kunsttherapie mit dem Dachs werden.

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