Nah am Wasser gebaut, aber im Flow


Materialerfahrungen:


Keine Neuen... das ist wieder die überaus beliebte Dachs-Misch-Technik mit Acryl und Geschnipsel und sowas.

Bild und inneres Erleben - Irrsinn im Therapieprozess

Manchmal erscheint die Umgebung unwirklich, aber dennoch muss es weitergehen. Einige Dinge scheinen wie reinmontiert ins Gesamtbild, das sich uns nur verschwommen zeigt. Wir kommen klar, im Wasser und auf der rettenden Insel. Oder? Eins ist klar, so ein Therapieprozess ist anstrengend.

Wir haben Herrn Dr. Dachs dazu befragt: 

I: Guten Tag, Herr Dachs, wie gestalten Sie als Experte den Therapieprozess?

D: Erstmal: Prof. Dr. Dachs für Sie. Und ich gestalte das ganze gerne 5-Stufig, wie die Treppe runter in meinen Bau. Fünf ist Trümpf!!! Jede Stufe hat ihr Ziel. Wird das nicht erreicht, kommen wir zu früheren Stufen zurück. 

I: Ok, wie wäre es mit Stufe 1 erstmal?

D: Ja, das wäre die so genannte Einstiegsphase. Hier schmücke ich meinen Bau, mache meinen PatientInnen das Setting klar und beginne mit der Anamnese.

I: Und die weiteren Stufen?

D: Na, dann gehts los mit der Änderungsmotivation. Dabei mache ich meinen PatientInnen klar, dass sie das mit meiner Hilfe schon schaffen.... In der dritten Phase wird es kompliziert...

I: Nämlich?

D: Ich erstelle Analysen und Modelle....nämlich die
• situative Verhaltensanalyse (von Makro- zu Mikroebene)
• kontextuelle Verhaltensanalyse (von Mikro- zu Makroebene)
• Erstellung eines (vorläufigen) funktionalen Bedingungsmodells
Im Anschluss klären wir dann Therapieziele. Notwendig, um endlich mit meiner Dachs-Therapie zu beginnen!

I: Ok.... und die funktioniert dann auch immer?

D: Nein, nicht immer, und hier greift Phase 4: Die Evaluation. Wenn es nicht gefunzt hat, geht es eine Stufe zurück.

I: Ja, und wenn es funktioniert hat?

D: Dann kommen wir zur fünften und letzten Stufe: Wir transferieren unsere - Quatsch, meine - Erfolge in die Praxis. Juhuuu.







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