Herbstimpressionen zum Winteranfang, die Dritte


Materialerfahrungen: 

Collage mit Gouache auf Recyclingpapier, Spatel, Pinsel. Rilke Gedichtband. 

Inneres Erleben: Gedichte im Kopf, Wind und Nebel draußen....


Herr: es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß.
Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren,
Und auf den Fluren laß die Winde los.

Befiehl den letzten Früchten voll zu sein;
gib ihnen noch zwei südlichere Tage,
dränge sie zur Vollendung hin und jage
die letzte Süße in den schweren Wein.

Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr.
Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben,
wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben
und wird in den Alleen hin und her
unruhig wandern, wenn die Blätter treiben.

Rainer Maria Rilke

Herbstfan, schau her: 

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