Herbstanfang - Sehnsucht nach feuchter Kälte

Der Herbst ist da...
Es wird wieder früher dunkel....die Beleuchtung geht auch früher an und bildet im Nebel einen Kranz um sich, der schon von Weihnachten erzählt. Jedenfalls kann man daran denken, denn in den Geschäften ist seit einiger Zeit der erste Spekulatius und im Radio laufen schon die ersten Morning-Shows, in denen darüber gewitzelt wird, wie wenig Bock man darauf hat, bald wieder ständig "Last Christmas" von Wham zu hören. Natürlich auf dem gleichen Sender, der das dann ab November auch mindestens 12 Mal am Tag spielen wird.
Und apropos Witze: Der Witz, bei dem man fragt ob man 30 Grad bei 35 Grad im Schatten aufhängen darf, der wird dann auch durch den Witz mit der Frage "Wer ist denn nun eigentlich dieser Lars Krissmess, von dem alle singen" abgelöst. Endlich, denn Abwechslung muss ja sein.
Der Boden hat feuchte Tratschen, die nun endlich nicht mehr nach Bier, Mojito und Erbrochenem stinken sondern nach klarem, halbwegs frischen Regenwasser. Ein weiterer Vorzug des Herbstes. Auch bei großen Lachen muss man nicht mehr automatisch an den Jung-gesellenabschied von vorhin denken, sondern darf nostalgisch von der guten alten Pfütze aus matschigem Regen träumen.

Im Herbst ist die Nacht noch Nacht. Wenn man sich um Mitternacht draußen rumtreibt, dann weiß man verdammt nochmal dass es Nacht ist!
Du fragst Dich, wo Du hier gelandet bist? Zu Recht. Aber es könnte der Beginn einer langen Kunsttherapie mit dem Dachs werden.
Kommentare
Kommentar veröffentlichen