Endlich wird es wieder grün.... Synästhesie


Ich bin eine Synästhetikerin

.... und es juckt mich pausenlos wenn ich auf das Gesicht der Frau gucke! Argh Argh Argh....

(Könnte man in einer Collage verarbeiten... https://ulliunddachs.blogspot.de/2017/08/selbstportrait-nach-kunsttherapie.html)

Unter Synästhesie (von altgriech. „mitempfinden“ oder „zugleich wahrnehmen“) versteht man die Kopplung zweier physisch eigentlich getrennter Domänen der Wahrnehmung, etwa Farbe und Temperatur. Bei der Wahrnehmung von Sinnesreizen wird ein anderes Sinnesorgan miterregt. Die Folge: Synästhetiker können bei Wahrnehmung eines Geräusches oder eines Tones beispielsweise ein Bild oder eine Farbe sehen.


Physiologisch


Zu einem Sinnesreiz entstehen zwei oder mehrere Wahrnehmungen, ein Geräusch bekommt zusätzlich zu seiner üblichen Eigenschaft noch weitere Eigenschaften, in Form von Bildern, Farben oder Ähnlichem. Auch Gefühle oder abstrakte Begriffe wie eine Jahreszahl oder der Charakter einer Person können bei einem Synästhetiker Sinnesreize auslösen und als Form, Farbe oder sonstige Sinnesqualität wahrgenommen werden.

Eine familiäre Häufung ist zu beobachten, fast die Hälfte von Synästhetikern haben einen weiteren Synästhetiker unter den Verwandten ersten Grades.


Merkmale von Synästhesie

In Abhängigkeit der Merkmale unterscheidet man eine starke von einer schwachen Synästhesie.
Starke Synästhesie
Hier folgen auf einen primären Wahrnehmungsreiz sehr lebendige Empfindungen. Als weitere Reaktion treten gleich mehrere verschiedene Merkmale gleichzeitig und plötzlich auf. Die starke Synästhesie tritt häufiger bei Frauen und jungen Menschen auf.

Quelle: http://www.enjoyliving.at/geist-und-seele-magazin/unsere-sinne/synaesthesie-die-andere-wahrnehmung.html

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