Über das Weinen - ein Selbstporträt mit Tränen aus Acryl


Weinen und Trauer

Über das Weinen gibt es jede Menge Abhandlungen. Einige raten zum weinen, weil dann die Trauer erst richtig rauskommen würde. Andere sagen, alles Quatsch. Fakt ist: Es erleichtert. Wie lachen auch. Wenn man fertig ist mit Lachen oder Weinen fühlt man sich gleich entspannter. Einer der Gründe wohl, warum der Dachs sowas andauernd tut! Natürlich gibt es auch biologische Gründe, Mitleid erregen, Augen sauberhalten und so. Aber echt interessant ist, dass sich die Tränen je nach Grund unterscheiden, aus dem sie geweint werden!


Über dieses Bild...

Ganz formal: Das ist ein Porträt. Früher hieß das mal Portrait. Genauer gesagt ein Kopfbild, denn es gibt auch Porträts auf denen der Rumpf oder gar der Bauch zu sehen ist. "En face" lautet der Fachbegriff für "von vorne". Klingt auch viel edler. Die traurige, verzweifelte Stimmung kommt auf jeden Fall rüber. Auch wenn die Tränen grün sind. Und so dient die Kunsttherapie mal wieder dem Aufdecken der Dinge, die man nicht auf den ersten Blick sieht - denn so manch einer, dem nach weinen zumute ist, lacht. 

Acrylfarbe, dünn aufgetragen mit einem starren Pinsel auf saugstarkes Papier A3. Auswahl dunkler Farben, Mischung mit schwarz.



Kommentare

Meistgeklickt im letzen Monat:

Herbstimpressionen zum Winteranfang, die Vierte

März - alles so wie schon gewusst

Der Kürbis - sich von den anderen unterscheiden

Golden Girls, die nichts mit Matisse zu tun haben - Authentizität

April - Dachse, Schweine und der Sturm

Prinzessinnen reden uns die Gesellschaft schön

Frankfurt am Main, Museumsufer, mit Flix-Zug

Schöner wohnen in DIN

Ressourcen, Beziehungen, Sichtweisen und das Glück in vier Bildern

Macht euch die Echse Untertan... Kunsttherapiegeschichte