Halb Dachs, halb Mücke, und 100% ein Geschenk.


Materialerfahrung: 


Hier habe ich mehrere Materialien kombiniert. Dachsmischtechnik. Untergrund ist ein mittelstarkes Blatt Papier in DinA4. Im Anschluss habe ich mit Pastellkreiden, Gouache, Acrylfarbe, Ölkreide und Fineliner gearbeitet. Es hat mich interessiert, die unterschiedlichen Effekte des Materials auf einem Bild zu sehen und zu gucken, was entsteht, denn begonnen haben wir wie immer: Ohne Plan.


Bild und Inneres Erleben: 

Entstanden ist ein Dachs, er hat Beute gemacht. Einmal sieht man diese äußerlich (behaarte Gestalt, angedeutetes Auge), andererseits auch innerlich (blutroter Rest eines Körpers, ohne Feinstruktur, nur die Farbe zählt). Ab dem Hals wird der Dachs zur Mücke, die sich über eine Blüte hermacht, diese aus der Form bringt und doch nicht findet, was sie sucht.


Dachs und Fliege haben mein Haus verlassen. Sie hängen zwei Straßen weiter, in Berlin-Kreuzberg, bei einer wundervollen Frau. 

Mehr Verwirrung erwünscht? Dann klick Dich durch den gesamten Blog

Kommentare

Meistgeklickt im letzen Monat:

Herbstimpressionen zum Winteranfang, die Vierte

Warum schlafen nach Lust und Laune so wichtig ist für Dachskünstler.....

The middle-child - Diagnose für sich

Weinendes Auge, ganz zufrieden

Fliegende Elefanten und seltsame Erinnerungsfunktionen

Sozialisation oder: Warum benimmt der Dachs sich seltsam?

Mensch und Tier Part I - warum malen wir Tiere in der Kunsttherapie?

Über die Diskriminierung der Dachse im Fitnessclub

Der einsame Löwe und innere Verstrickungen

Bis der Arzt kommt - die richtige Wahl des Therapeuten